Geld anlegen mit Zinsbindung

Mittwoch den 7.12.2011

Während das Tagesgeld einen Triumphzug nach dem anderen fährt, ist der Ruf von Festgeld eher bescheiden zu nennen. Die Anlageart, die bereits länger als das Tagesgeldkonto von Privatkunden in Deutschland genutzt wird, ist jedoch deutlich besser als das, was man ihr nachsagt. Geld anlegen mit Zinsbindung kann deshalb durchaus renditestark sein!

Der Nachteil, den viele beim Festgeld sehen, ist die mangelnde Flexibilität. Das Geld ist auf Monate, meist auf Jahre hin angelegt, Dadurch kann das Ersparte nicht frei verwendet werden, wenn es benötigt wird. Darin ist aber auch der Vorteil der Festgeldkonten enthalten: wer sein Geld fest anlegt, bekommt meist deutlich höhere Zinsen. Und bei einem guten Festgeld kann dann schon bei kürzeren Anlagezeiträumen ein attraktiver Zinssatz von drei Prozent erreicht werden.

Dies bedeutet eine hohe Planbarkeit der Zinserträge. Wer einen Freistellungsauftrag gestellt hat, kann sich dann selbst ausrechnen, was er Jahr für Jahr, zum Teil sogar vierteljährlich oder monatlich, an Zinsen für sein angelegtes Festgeld erhält. Dies kann dann ein monatliches Zubrot bedeuten, oder die Zinsen werden auch weiter angelegt, um den Zinseszinseffekt mitzunehmen.

Festgeld ist jedoch nur dann wirklich gut, wenn ein Festgeldkonto genutzt wird, dessen Zinsen sich auch rechnen. Als fest verzinste Anlage, die über einen bestimmten Zeitraum angelegt wird, sollte der Zins dafür unbedingt niedriger sein als die flexiblere Sparform, das Tagesgeld. Mit einem Festgeldvergleich lässt sich schnell herausfinden, wie hoch die Zinsen liegen für die Summe, die sparen möchte – und welcher Zeitraum sich am besten eignet für das, was man ansparen möchte.

Festgeldzinsen berechnen