Bank of Scotland

Dienstag den 1.03.2011

Bank of Scotland Tagesgeldkonto

Die Bank of Scotland, ein seit 1695 bestehendes Finanzinstitut, gehört seit 2009 zur Lloyds Bank Group, einer der weltgrößten Bankengruppen. Die Namensähnlichkeit macht den Hinweis erforderlich, dass zwischen der Bank of Scotland und der krisengeschüttelten, mittlerweile teilverstaatlichten Royal Bank of Scotland keine Verbindung besteht. Die Bank of Scotland steht deutschen Anlegern seit Mitte 2008 mit Festgeld- und Tagesgeldangeboten zur Verfügung. Diese Produkte werden ausschließlich online angeboten.

Seit dem ersten Marktauftritt in Deutschland zählt die Tagesgeldofferte der schottischen Bank zu den besten Angeboten; nicht ohne Grund wurde der Bank of Scotland erst im Januar 2011 durch die Stiften Warentest der Titel “Bester Tagesgeldanbieter” verliehen. Das Besondere am Tagesgeldangebot der Bank of Scotland ist der völlige Verzicht auf klein gedruckte Sonderregelungen, befristete und/oder betraglich limitierte Angebote, unterschiedliche Offerten für Neu- und Bestandkunden und ähnliches. Auch Zinsgarantien für Tagesgeldanlagen sucht der Anleger bei der Bank of Scotland vergeblich. Bei der Bank of Scotland wird der jeweils aktuelle Zinssatz, der per 1.3.2011 bei 2,20 Prozent pro Jahr liegt, ab dem ersten Euro vergütet; Betragsstaffelungen sind nicht üblich.

Anlagebeschränkungen nach oben bestehen nur in so weit, als das Institut sich vorbehält, bei Anlagen ab Euro 500.000 einen individuellen Zinssatz anzubieten. Das Online-Tagesgeldkonto wird kostenlos zur Verfügung gestellt; die Legitimationsprüfung erfolgt im PostIdent-Verfahren. Notwendig ist ein deutsches Girokonto als Referenzkonto, über das alle Auszahlungen gesteuert werden. Einzahlungen sind auch von anderen Konten, aber nicht aus dem Ausland möglich. Das Zahlungssystem der Bank of Scotland und die technische Standards wurden vom TÜV als besonders sicher eingestuft.

Für Einlagen privater Anleger bei der Bank of Scotland gilt die britische Einlagensicherung, wonach Beträge bis zu GBP 85.000 (umgerechnet knapp Euro 100.000) garantiert sind. Sollte durch eine Veränderung des Wechselkurses der Garantiebetrag deutlich unter Euro 100.000 absinken, sieht das britische Einlagensicherungsgesetz eine Anhebung des Garantiebetrages in britischen Pfund (GBP) vor. Für die Eröffnung neuer Tagesgeldkonten bietet die Bank of Scotland oftmals ein Startguthaben in Höhe von bis zu 30 Euro an.