Bankkunden vertrauen auf Online-Banking

Dienstag den 26.04.2011

Noch vor wenigen Jahren war das Verfahren höchstumstritten: über das Internet sollte der Bankkunde zukünftig alle Bankgeschäfte erledigen können. Über die Homepage der Bank oder über eine eigens für das Online-Banking entwickelte Software. Während junge Bankkunden sehr internetaffin sind und sich schnell und scheinbar auch weitestgehend sorgefrei mit dem Online-Banking anfreundeten, gibt es dennoch immer eine große Zahl an Kritikern.

Online-Banking: Tagesgeld und Festgeld bequem steuern und überwachen

Eine neue Untersuchung stellt deren Bedenken aber offensichtlich in den Schatten. Ein Großteil der Bankkunden hält das Online-Banking nämlich für sicher und vertrauenswürdig. Dies hat eine repräsentative Umfrage des Mannheimer Ipos-Institut ergeben. Demnach nutzen 44 Prozent aller Deutschen das Online-Banking, um ihre Bankgeschäfte abzuwickeln. Auffällig ist, dass der Anteil der Nutzer unter Kunden von Privatbanken deutlich größer ausfällt, als beispielsweise bei Sparkassen oder Volksbanken.

Sicherheitsbedenken schwinden: ist Online-Banking die Zukunft?

Die Meinungsumfrage belegt auch, dass die Sicherheitsbedenken, die viele nach Einführung des Verfahrens noch hatten, immer weiter zurückgehen. Kaum jemand gibt mehr an, dass er das Online-Banking für „sehr unsicher“ halte. Auf diesen Trend könnten in Zukunft auch die Banken setzen und verstärkt ihre Produkte via Online-Banking anbieten. Gerade bei den Direktbanken und Produkten wie Tagesgeld oder Festgeld ist dies auch bereits Gang und Gäbe. Während manche Institute mehrere Wege (Telefon-Banking, Post, …) für die Kontoführung öffnen, gibt es auch Direktbanken, die sich bereits jetzt ausschließlich auf das Online-Banking beschränken.