Bank of Scotland: starke Kundenzuwächse beim Tagesgeld

Samstag den 30.04.2011

Seit Wochen ist die Bank of Scotland einsamer Spitzenreiter im Tagesgeld Vergleich. Angefangen mit einem Zins von 2,2 Prozent und 30 Euro Startguthaben auf das Tagesgeld konnte sich der Bank schon zahlreicher Kundenneuzugänge erfreuen. Nachdem dann aber die Zinsen noch um ein Zehntelprozent angehoben wurden und das Tagesgeld nun mit 2,3 Prozent p.a. verzinst wird, gibt es offensichtlich kein Halten mehr. Die Bank of Scotland boomt in Deutschland.

Nach Zinserhöhung: erhöhte Kundenzugänge beim Tagesgeld

Wer sich zunächst mit dem Angebot der Bank of Scotland beschäftigen will, dem sei zunächst gesagt, dass es sich bei diesem Institut nicht um die Royal Bank of Scotland (RBS) handelt, die durchaus einen höheren Bekanntheitsgrad hat. Dennoch besitzt die Bank of Scotland eine weitreichende geschichtliche Vergangenheit, die auf der Internetpräsenz der Bank nachzulesen ist. Die Bank wurde schon 1695 vom schottischen Parlament begründet. Heute gehört sie zur Lloyd Banking Group, einer der größten Banken der Welt.

Bank mit Tradition: Bank of Scotland gehört heute zur Lloyd Banking Group

Normalerweise ist der Kunde bei ausländischen Banken eher vorsichtig. Beim Tagesgeld-Angebot der Bank of Scotland scheint dies aber aufgrund der besonders guten Konditionen nicht zu sein. Vor allem die staatliche Einlagengarantie bis zu einem Betrag von umgerechnet etwa 100.000 Euro ist für das Thema Sicherheit ein wichtiges Argument. Aber auch der gute Kundenservice und die Übersichtlichkeit des Angebots überzeugt viele Anleger. Die Bank of Scotland wirbt offensiv damit, dass sie keine kleingedruckten Texte bei ihren Angeboten publiziert. Alles soll auf den ersten Blick einsehbar und transparent sein. Offensichtlich geht diese Strategie beim Tagesgeld auf. Das Festgeld-Angebot der Bank of Scotland erfreut sich ähnlicher Beliebtheit.