Geld verschenkt: Girokonto kommt noch vor Tagesgeldkonto

Mittwoch den 8.06.2011

Erst kürzlich hat die Bank of Scotland in ihrem Sparerkompass einige sehr wichtige Fakten über das Sparverhalten in Deutschland veröffentlicht. Besorgniserregend waren vor allem die Feststellungen, dass sehr viele Anleger ihre Geldanlage nicht täglich im Blick haben geschweige denn über die genauen Erträge und Zinsen informiert sind. Auch die umfangreichen Daten der Deutschen Bundesbank offenbaren – wie die Süddeutsche Zeitung und auch die BILD Zeitung berichten – das mangelnde Anleger-Wissen Vieler. So ist es tatsächlich so, dass viele Bankkunden immer noch das Girokonto dem Tagesgeldkonto vorziehen.

Girokonto kommt vor Tagesgeldkonto: Verschenken Sparer ihr Geld?

Die BILD-Zeitung immerhin formuliert, dass deutsche Bankkunden pro Jahr einen Betrag von bis zu 4,3 Milliarden Euro verschenken. Damit ist der Betrag gemeint, der den Sparern dadurch entgeht, dass sie ihr Sparguthaben nicht auf Tagesgeldkonten sondern nur auf Girokonten verzinsen lässt. Bei Tagesgeldkonten können Anleger von deutlich höheren Zinsen profitieren als sie die Banken für die Einlagen auf einem Girokonto bezahlen. Bei Letzterem erhalten die Kontoinhaber oftmals nur Zinsen von sehr viel weniger als 1 Prozent p.a. Bei Tagesgeldkonten profitieren Anleger derzeit von mehr als dem doppelten Zinssatz bei gleicher Flexibilität und Sicherheit.

2,4 Prozent p.a. auf Tagesgeldkonten – Sparer sollten attraktive Zinsen nutzen

Im aktuellen Tagesgeldvergleich von tagesgeldvergleich.cc steht die Bank of Scotland mit einem Zinssatz von 2,4 Prozent p.a. auf das Tagesgeld bei täglicher Verfügbarkeit und inklusive staatlicher Einlagensicherung an der Spitze der Anbieter. Hier erhalten Anleger zu dem ein Startguthaben in Höhe von 30 Euro.