Banken erhöhen Tagesgeldzinsen: attraktive Anlage für Privatinvestoren

Donnerstag den 16.06.2011

Tagesgeldkonten sind in letzter Zeit aufgrund der steigenden Zinsen wieder in den Fokus von Kleinanlegern gerückt. Die Zinsen steigen vor allem in Folge der Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank. Die Zentralbank der EU setzt im Rahmen ihrer Offenmarktpolitik die Zinsen fest, für die die Geschäftsbanken sich bei ihr Finanzmittel für ihre Zwecke ausleihen können. Steigen diese wird die Akquirierung von Finanzmitteln, zum Beispiel für die Vergabe von Krediten, teurer. Die Geschäftsbanken machen sich dann auf die Suche nach Alternativen wie beispielsweise die Finanzmittel selbst von ihren Kunden durch Tages- oder Festgeldkonten zu akquirieren.

Tagesgeldkonten sind Teil der Refinanzierung von Banken

Um also verstärkt über die Einlagen ihrer Kunden verfügen zu können, versuchen die Banken den Kunden Anreizen für die Einlage zu geben. Dies geschieht im Wesentlichen durch Zinserhöhungen auf flexible Spareinlagen wie es Tagesgeldkonten eben sind. Erst kürzlich konnten wieder Zinserhöhungen bei mehreren Direktbanken beobachtet werden. Zuletzt ist dies bei der 1882direkt geschehen.

Zinserhöhungen reizen Kunden an, Spareinlagen auf Tagesgeldkonten zu parken

Mittlerweile erhalten Privatanleger auf Tagesgeldkonten zwischen 2 und 2,5 Prozent Zinsen auf ihr Tagesgeld. Die Bank of Scotland ist aktuell mit 2,4 Prozent Zinsen und zuzüglich 30 Euro Startguthaben ein recht attraktives Angebot. Die Santander Bank verspricht mit 2,5 Prozent Zinsen auf das Tagesgeldkonto und setzt sich damit bei reiner Betrachtung der Zinshöhe an die Spitze im Tagesgeldvergleich.