Einlagensicherung bei Tagesgeld und Festgeld

Dienstag den 23.08.2011

Von vielen Banken ist aktuell zu vernehmen, dass sich die Kundenanfragen in den Support Centern häufen. Aufgrund der aktuellen Unsicherheiten an den Finanzmärkten und dem Börsencrash der vergangenen drei Wochen ist vor allem das Thema Sicherheit der Geldanlage ein ganz Entscheidendes. So wird auch im Bezug auf Tagesgeld- oder Festgeldkonten immer häufiger nachgefragt, ob die Einlagen bei den Banken auch tatsächlich sicher sind. Vielen Banken werben bei ihren Tagesgeldangeboten regelrecht auch mit der sogenannten Einlagensicherung. Aber was verbirgt sich eigentlich genau hinter dieser Einlagensicherung?

Tagesgeldkonto mit Einlagensicherung

Die Banken einerseits gesetzlich zur Sicherung der Einlagen ihrer Kunden verpflichtet. Andererseits können sie durch diesen Schutz durch die freiwillige Einlagensicherung noch ausweiten. Die beiden so identifizierten Stufen der Einlagensicherung in Deutschland können dementsprechend unterschieden werden. Die gesetzliche Einlagensicherung umfasst die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Laut dem Einlagensicherungs- und Entschädigungsgesetz sind Banken dazu verpflichtet sämtliche Einlagenarten (dazu gehören auch Tagesgeld und Festgeld, aber auch Sicht-, Termin- und Spareinlagen) zu sichern und zwar mit 100% bis zu einer Anlagesumme von 100.000 Euro.

Gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung für Anleger

Diese Einlagensicherung ist häufig gemeint, wenn bei Tagesgeldangeboten darauf verweisen wird. Wer sein Tagesgeldkonto bei ausländischen Banken eröffnet, muss sich über die in dem jeweiligen Land der Bank geltenden Bedingungen erkundigen. Häufig sind auch im Ausland derartige gesetzliche Einlagensicherungsfonds vorhanden. Sollte es zu dem Fall kommen, dass man diesen in Anspruch nehmen muss, leisten wohl auch diese Fonds ausländischen Kunden eine entsprechende Entschädigung. Es kann dann jedoch sein, dass man in englischer Sprache eigenständig mit den Fonds Kontakt aufnehmen muss. Diese Aussage kann jedoch nicht pauschalisiert werden. Idealerweise informieren sich Anleger direkt bei der jeweiligen Bank.