Zinsshopping bei Tagesgeldkonten

Dienstag den 23.08.2011

Seit es im Internet zahlreiche Portale zum Vergleichen von Tagesgeldangeboten gibt, ist der Begriff „Zinsshopping“ oder auch „Tagesgeldshopping“ entstanden. Wer regelmäßig Angebote für Tagesgeldkonten oder Festgeldkonten vergleicht, hat die Chance immer vom besten Angebot zu profitieren und sich den bestmöglichen Zins am Markt zu sichern. Diese Vergleichskultur im Internet ist nicht nur im Bezug auf Geldanlagen sondern auch im Bezug auf viele andere Produkte entstanden. Wer heutzutage den Strom- oder Gaspreis reduzieren will, hat mit den Vergleichen im Internet die Chance sich schnell eine Übersicht über die besten Angebote zu verschaffen.

Zinsshopping: immer den besten Zins am Markt sichern

Bei Tagesgeldkonten macht diese Vorgehensweise großen Sinn, denn letztlich handelt es sich beim Tagesgeld um ein Produkt, das nicht statisch ist, sondern seine Konditionen ständig an die aktuellen Entwicklungen am Markt anpasst. Dies gilt im Bezug auf den Zinssatz für Tagesgeld-Einlagen, aber natürlich auch im Bezug auf die Verfügbarkeit oder die Fristigkeit (beim Festgeld).

Wechsel von Banken beim Tagesgeld lohnt sich

Vor allem weil viele Banken die Zinsen auf das Tagesgeldkonto nur für einen gewissen Zeitraum festsetzen, ist Tagesgeldshopping beliebt geworden. Oftmals garantieren die Banken bei besonderen Angeboten den entsprechenden Zinssatz nur für 6 Monate. Anschließend wird nur noch ein geringerer Zins gewährt. Diesen kann man natürlich in Kauf nehmen, oder aber zu einer anderen Bank wechseln und sich wiederum einen guten Zinssatz sichern. Die Kündigung muss natürlich vorbereitet werden. Geachtet werden sollte zudem darauf, das nicht nur das Konto sondern auch der Freistellungsauftrag dementsprechend gekündigt oder reduziert wird. Geht man so vor, wird sicher der relativ geringe Aufwand des Wechselns schon bald auf dem Konto rechnen.