Gute Kombination: Tagesgeld und Festgeld

Sonntag den 16.10.2011

Wie tagesgeldvergleich.cc bereits berichtete, deckt der Spitzenreiter im Tagesgeldvergleich, die BMW Bank, mit ihrem Zinssatz auf das Tagesgeldangebot gerade einmal den Kaufkraftverlust durch die aktuelle Inflationsrate. Diese liegt momentan bei 2,6 Prozent, was bedeutet, dass mit einem Zinssatz von 2,7 Prozent p.a. gerade einmal eine Rendite von 0,1 Prozent p.a. erreicht werden kann. Dies kann den Geldanleger natürlich nicht zufrieden stellen. Aus diesem Grund rücken andere Anlageformen noch mit in den Fokus: Wie stehen aktuell eigentlich die Zinsen beim Festgeld?

Tagesgeld und Festgeld: eine sinnvolle Kombination?

Wählt ein Anleger ein Festgeldprodukt, ist er bereit auf Liquidität zu verzichten. Die Liquidität ist eines der drei Anlagekriterien, die im sogenannten Dreieck der Magischen Vermögensanlage zusammengefasst werden. Dieses Dreieck umfasst die Kriterien Rendite, Sicherheit und eben Liquidität. Alle drei Kriterien, nach denen Investoren ihre Geldanlage konstruieren können, stehen zueinander in Beziehung: wer mehr Sicherheit will, muss auf Rendite verzichten. Das gleiche Verhältnis besteht zwischen Liquidität und Sicherheit. Während beim Tagesgeld der Fokus ganz klar auf Liquidität und Sicherheit liegt, geben Anleger von Festgeldprodukten zugunsten der Rendite ein Stück weit Liquidität auf.

Festgeld bietet weniger Liquidität aber höhere Zinsen

Bei einer Laufzeit von drei Jahren, innerhalb der der Anleger nicht auf sein Kapital zugreifen kann, kann eine Verzinsung von 3,8 Prozent p.a. winken, die natürlich einerseits die Inflation abdeckt, andererseits dann aber auch eine kleine reale Rendite bringt. Wer in Zukunft und über einen überschaubaren Zeitrahmen nicht unbedingt auf sein Geld zugreifen möchte, sollte sich über Festgeldkonten Gedanken machen. Einige Banken bietet Tagesgeld und Festgeld auch als Kombinationskonto an, das weitere Vorteile bringen kann.