Den Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto parken

Donnerstag den 8.08.2013

Die meisten Menschen verspüren den Wunsch, Geld auf die hohe Kante zu legen, sei es für das Alter oder für einen Zeitpunkt in unterschiedlicher Ferne, um finanzielle Engpässe auszuhalten oder sich etwas Bestimmtes leisten zu können. Doch für viele stellt sich dann die Frage, wo sie ihren Notgroschen den ansparen sollen – und legen ihr Geld dann viel zu oft auf dem klassischen Sparbuch an. Und merken dabei oftmals nicht, dass sie dabei Monat um Monat, Jahr um Jahr dadurch Geld verlieren, weil das Sparbuch längst zu einem reinen Zinsgrab geworden ist. Deshalb ist es vielleicht ratsamer, darüber nachzudenken, den eigenen Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto zu parken.

Dadurch gibt es nicht nur bessere Zinsen für das Ersparte, sondern ein weiterer, wichtiger Effekt kommt zum Tragen: nach wie vor ist das Tagesgeld um Längen flexibler als das herkömmliche Sparbuch, und die Bandbreite an Angeboten ist gerade im Bereich der Direktbanken deutlich größer. Das bedeutet: wer sich auf die Suche nach einem gut verzinsten Tagesgeldkonto kann es durchaus empfehlenswert sein, sich mit einem übersichtlichen Tagesgeldrechner mit einer Vielzahl nach Tagesgeldern umzusehen. Einen solchen, jederzeit aktuellen, Rechner für Tagesgeldkonten finden Sie unter anderem auf unserem Portal.

Denn die Angebotspalette ist groß beim Tagesgeld, vor allem die reinen Onlinebanken punkten hier oftmals mit guten Zinsen und attraktiven Konditionen. Vorsicht sollte man indes eher walten lassen vor den reinen Lockzins-Angeboten, bei denen Neukunden zu Anfang vergleichsweise hohe Zinsen erhalten, der Zinssatz jedoch nach nur wenigen Monaten aus der Zinsgarantie fällt und der ehemalige Neukunde dann als „nur noch Bestandskunde“ deutlich niedrigere Zinsen als zu Beginn erhält. Nur wenn eine Zinsgarantie wirklich lange läuft, das heißt, mindestens ein Jahr, lohnt sie eine solche Garantiverzinsung auch – aber auch nur dann, wenn Zinssenkungen das Marktgeschehen bestimmen, wie es derzeit der Fall ist.

Wer sein Geld als Notgroschen anlegen möchte, der ist deshalb oftmals besser bedacht mit einem Tagesgeldkonto, das eine variable Verzinsung hat. Dies bedeutet zwar auf der einen Seite, dass es in Zeiten sinkender Zinsen oftmals schneller zu Zinssenkungen kommt, auf der anderen Seite wird ein steigender Leitzins meist deutlich schneller an die Kunden weitergegeben, wenn der Zinssatz variabel ist – und damit für Neukunden wie Bestandskunden gleichermaßen gilt.

Tagesgeldzinsen berechnen